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Technische Themen

Was ist Konfigurationsmanagement?

Entdecken Sie, wie das Konfigurationsmanagement die Leistung Ihres Produkts aufrechterhält

Illustration von IT-Artikeln mit Schwerpunkt auf einem Laptop

Übersicht

Konfigurationsmanagement (CM) ist ein systemtechnischer Prozess zur Festlegung und Aufrechterhaltung der Konsistenz der Leistung, der funktionalen und physischen Eigenschaften eines Produkts während seines gesamten Lebenszyklus. Das Konfigurationsmanagement ist für die Verwaltung der IT-Infrastruktur und des Geschäftsbetriebs von entscheidender Bedeutung.

Konfigurationsmanagement

Verständnis des Konfigurationsmanagements

Das Konfigurationsmanagement umfasst die systematische Handhabung von Änderungen an den IT-Ressourcen eines Unternehmens. Es stellt sicher, dass alle Systeme, Software- und Hardwarekonfigurationen bekannt sind und verfolgt werden können. Dadurch wird die Integrität und Rückverfolgbarkeit der technologischen Infrastruktur während des gesamten Lebenszyklus der IT-Systeme aufrechterhalten.


Warum ist das Konfigurationsmanagement für Unternehmen wichtig?

Das Konfigurationsmanagement spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung der betrieblichen Effizienz und des Wettbewerbsvorteils. Unternehmen stehen bei der Verwaltung ihrer IT-Infrastruktur vor großen Herausforderungen:

  • Die Ausbreitung von Telearbeit und verteilten Teams: Unternehmen müssen Geräte an zahlreichen Standorten verwalten und sichern und dabei einheitliche Konfigurationen und Sicherheitsstandards beibehalten.
  • Wachsende Komplexität der IT-Systeme und -Anwendungen: Ein immer komplizierteres Netz miteinander verbundener Systeme macht die Aufrechterhaltung ordnungsgemäßer Konfigurationen für alle Komponenten zur Gewährleistung eines reibungslosen Betriebs unabdingbar.
  • Zunehmende Bedrohungen der Cybersicherheit und Anforderungen an die Einhaltung von Vorschriften: Ein ordnungsgemäßes Konfigurationsmanagement ist für die Aufrechterhaltung der Sicherheit und die Einhaltung von Vorschriften unerlässlich.
  • Notwendigkeit der Kostenoptimierung und Ressourceneffizienz: Unternehmen können ihre Betriebskosten senken, indem sie Prozesse standardisieren und konfigurationsbedingte Probleme, die zu Ausfallzeiten führen können, vermeiden.
  • Schnelle technologische Veränderungen und Aktualisierungen: Ein robustes Konfigurationsmanagement bewältigt häufige Aktualisierungen und Änderungen bei gleichzeitiger Wahrung der Systemstabilität.

Das Konfigurationsmanagement geht auf diese Herausforderungen ein, indem es einen strukturierten Ansatz für die Verwaltung von IT-Assets bietet, Konsistenz gewährleistet und potenzielle Risiken reduziert.


Schlüsselkomponenten des Konfigurationsmanagements

1. Erkennung von Vermögenswerten und Bestandsverwaltung
Umfassende Bestandsermittlung und Bestandsverfolgung:

  • Automatisierte Erkennung von IP-verbundenen Geräten: Katalogisierung aller mit dem Netzwerk verbundenen Geräte, um sicherzustellen, dass keine Anlage unverwaltet bleibt.
  • Erfassung von Hardware- und Softwarebeständen: Erfassen und Verwalten detaillierter Informationen über alle IT-Anlagen in einer zentralen Datenbank.
  • Verfolgung des Lebenszyklus von Anlagen: Überwachung und Verwaltung von Vermögenswerten von der Beschaffung bis zur Stilllegung zur Optimierung der Ressourcenzuweisung und -planung.
  • Überwachung der Lizenzeinhaltung: Sicherstellung der Einhaltung von Softwarelizenzen und Vermeidung von kostspieligen Audit-Fehlern.

2. Veränderungsmanagement
Alle Änderungen an der IT-Umgebung sollten vorgenommen werden:

  • Ordnungsgemäß geplant und dokumentiert: Gründliche Bewertung und Dokumentation vor der Umsetzung, um Risiken zu minimieren.
  • Bewertung der möglichen Auswirkungen: Analysiert auf ihre Auswirkungen auf andere Systeme und Geschäftsabläufe.
  • Kontrollierte Durchführung: Befolgung etablierter Verfahren und Protokolle zur Gewährleistung der Konsistenz.
  • Nachverfolgt und überprüft: Bestätigung der erfolgreichen Umsetzung.
  • Umkehrbar, falls erforderlich: Für jede Änderung sollten Backup-Pläne und Rollback-Verfahren vorhanden sein.

3. Kontrolle der Konfiguration
Die Konfigurationskontrolle umfasst:

  • Festlegung von Basiskonfigurationen: Für verschiedene Arten von Systemen und Geräten sollten Standardkonfigurationen festgelegt werden.
  • Verwaltung von Konfigurationsobjekten: Jedes Konfigurationselement sollte während seines gesamten Lebenszyklus verfolgt und kontrolliert werden.
  • Beibehaltung der Versionskontrolle: Alle Konfigurationsänderungen sollten zur Nachverfolgung und Verantwortlichkeit versioniert werden.
  • Gewährleistung der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien: Die Konfigurationen sollten den etablierten Sicherheitsstandards und bewährten Verfahren entsprechen.
  • Einführung von Konfigurationsstandards: Bei vergleichbaren Systemen und Geräten sollten einheitliche Einrichtungskonfigurationen beibehalten werden.

Wie kann OpenText ZENworks Configuration Management helfen?

OpenText™ ZENworks™ Configuration Management bietet eine umfassende Lösung für die Anforderungen des modernen Konfigurationsmanagements in Unternehmen. Diese vereinheitlichte Plattform bietet:

Eine zentralisierte Verwaltungskonsole

  • Eine einzige webbasierte Konsole für alle Geräteverwaltungsaufgaben: Administratoren können alle Aspekte der Gerätekonfiguration über eine einzige Schnittstelle verwalten.
  • Intuitive Schnittstelle für mehr Effizienz in der Verwaltung: Das benutzerfreundliche Design reduziert den Schulungsbedarf und verbessert die Produktivität.
  • Echtzeiteinblick in Gerätestatus und -zustand: Umfassende Überwachung bietet sofortigen Einblick in den Gerätezustand.
  • Umfassende Berichtsfunktionen: Detaillierte Berichte helfen bei der Verfolgung von Vermögenswerten, der Einhaltung von Vorschriften und dem Systemzustand.

Plattformübergreifende Geräteverwaltung

  • Windows® Endpunkte: Vollständige Verwaltung von Windows® Desktops und Laptops.
  • iOS-Geräte: Umfassende Unterstützung für mobile Geräte von Apple®.
  • Android® Geräte: Vollständige Verwaltungsfunktionen für Android® Smartphones und Tablets.
  • Server-Systeme: Zentralisierte Verwaltung von Serverkonfigurationen.
  • Netzwerkgeräte: Überwachung und Verwaltung der Netzinfrastruktur.

Erweiterte Funktionen und Möglichkeiten

  • Automatische Anlagenerkennung und -inventarisierung: Identifiziert und katalogisiert automatisch alle mit dem Netzwerk verbundenen Geräte.
  • Softwareverteilung und Patch-Verwaltung: Optimiert die Bereitstellung von Anwendungen und Updates.
  • Richtlinienbasierte Konfigurationsverwaltung: Gewährleistet eine konsistente Konfiguration für alle verwalteten Geräte.
  • Fernsteuerung und -unterstützung: Ermöglicht eine effiziente Fehlersuche und Problemlösung.
  • Lizenzverfolgung und -optimierung: Hilft bei der Einhaltung von Vorschriften und der Optimierung von Softwarekosten.
  • Durchsetzung der Sicherheitsrichtlinien: Aufrechterhaltung der Sicherheitsstandards im gesamten Unternehmen.
Geschäftliche Vorteile

Unternehmen, die OpenText ZENworks Configuration Management implementieren, können dies erreichen:

  • Geringere IT-Betriebskosten: Automatisierung und Standardisierung senken den Verwaltungsaufwand.
  • Verbesserte Sicherheitslage: Konsistente Sicherheitskonfigurationen verringern das Risiko von Schwachstellen.
  • Verbessertes Compliance-Management: Die automatische Durchsetzung von Richtlinien gewährleistet die Einhaltung von Vorschriften.
  • Gesteigerte betriebliche Effizienz: Optimierte Prozesse verbessern die Bereitstellung von IT-Diensten.
  • Bessere Ressourcennutzung: Eine optimierte Anlagenverwaltung reduziert Verschwendung und verbessert den ROI.
  • Vereinfachte IT-Verwaltung: Die zentralisierte Verwaltung reduziert die Komplexität und den Arbeitsaufwand.

Was sind die besten Praktiken für die Umsetzung des Konfigurationsmanagements?

Um den Nutzen des Konfigurationsmanagements zu maximieren, sollten Unternehmen:

  1. Festlegung klarer Richtlinien und Verfahren: Entwickeln Sie umfassende Richtlinien für Konfigurationsmanagementprozesse.
  2. Implementierung automatisierter Such- und Inventarisierungswerkzeuge: Nutzen Sie die Automatisierung, um genaue Bestandsaufzeichnungen zu führen.
  3. Führen einer genauen Konfigurationsdokumentation: Führen Sie detaillierte Aufzeichnungen über alle Konfigurationsobjekte und -änderungen.
  4. Regelmäßige Audit- und Überprüfungsprozesse: Führen Sie regelmäßige Überprüfungen durch, um die Einhaltung der Vorschriften und die Wirksamkeit sicherzustellen.
  5. Angemessene Schulung der IT-Mitarbeiter: Stellen Sie sicher, dass die Teammitglieder ordnungsgemäß in Tools und Verfahren geschult werden.
  6. Nutzung von Berichterstattungs- und Analysemöglichkeiten: Nutzen Sie Dateneinblicke für kontinuierliche Verbesserungen.

Was sind die zukünftigen Trends im Konfigurationsmanagement?

Der Bereich des Konfigurationsmanagements entwickelt sich ständig weiter:

  • Integration von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen: KI-gestützte Tools verbessern die Automatisierungs- und Entscheidungsfähigkeit.
  • Verbesserte Automatisierungsmöglichkeiten: Eine ausgefeiltere Automatisierung verringert den Bedarf an manuellen Eingriffen.
  • Verbesserte Sicherheitsfunktionen: Erweiterte Sicherheitskontrollen schützen vor neuen Bedrohungen.
  • Cloud-native Management-Tools: Lösungen, die für das cloudbasierte Infrastrukturmanagement optimiert sind.
  • IoT-Geräteverwaltungslösungen: Erweiterte Funktionen für die Verwaltung von Internet-of-Things-Geräten.

Fazit

Das Konfigurationsmanagement ermöglicht es Unternehmen, die Kontrolle über ihre technologische Infrastruktur zu behalten und sich gleichzeitig an veränderte Geschäftsanforderungen und technologische Fortschritte anzupassen. Durch die Implementierung robuster Konfigurationsmanagement-Praktiken und den Einsatz fortschrittlicher Lösungen wie OpenText Konfigurationsmanagement-Software können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Kosten senken und die Sicherheit ihrer gesamten IT-Umgebung aufrechterhalten.


Wie können wir behilflich sein?

Fußnoten